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Retter-Festival: Vier Bands und kein Stahlhofen - Ex-Sohn Mannheims sagt kurzfristig ab
Von cvjm | 1.September 2009
Das hatte sich Sven Öpping anders vorgestellt. Ein knappes Jahr lang hat er zusammen mit Christian Kröger, Felix Sielermann und Sebastian Fricke das Retter-Festival im und am Gemeindehaus in Tengern vorbereitet.
Und dann das: Hauptact Rolf Stahlhofen, Ex-Mitglied der Söhne Mannheims, sagt ab. Und das wenige Stunden bevor das Retter-Festival starten sollte. Die Begründung: Krank.Und was macht Öpping vom Organisationsteam, das die Veranstaltung der Kirchengemeinde und des CVJM gewissenhaft vorbereitet hat?Er telefoniert sich die Ohren heiß, um namhaften Ersatz zu finden. Und hätte es fast geschafft. „Heinz Rudolf Kunze wäre gekommen“, sagt Öpping. Wäre, wenn er nicht am Tag zuvor einen Kick auf Norderney gehabt hätte.So aber war es für den legendären Rock-Poeten nicht möglich, in der Kürze der Zeit Tengern zu erreichen.So traten beim Retter-Festival nicht vier heimische Bands plus Stahlhofen auf, sondern vier heimische Bands ohne Stahlhofen. Und die sorgten trotzdem für ein gutes, musikalisch abwechslungsreiches Festival.
Den Auftakt machte die CVJM-Hausband „View“ mit Cover-Songs. Mit dabei Timo Kröger, Felix Sielermann, Christoph Kröger, Daniel Sagasser, Lea Ostsieker, Ralf Weber und David Schütte.Dann kam „Backround Revolution“ (Felix Sielermann, Jasper Neumann, Birk Hattenhorst, Simon und Jakob Helling, Julian Schüttenberg und Jascha Quader) mit einer Mischung aus Ska, Jazz und Punk.Ganz großen Rock ins Gemeindehaus Tengern brachten Christoph Böhne, Alexander Nolte, Christian Stallmann und Heiko Baumgart als „Chicken‘s Nightmare“. So mancher Zuhörer, dass dieses Quartett länger hätte spielen können. Aus Termingründen aber mussten sie die Bühne räumen. Und „Niila“ setzte daraufhin mit selbstgeschriebenem deutschsprachigen Indie-Rock ein. Auf Simon Geuchen, Michael Schellhammer, Daniel Hirschligau und Kati Hollstein folgte dann … ach nein, der Stahlhofen hatte ja abgesagt, das Festival war beendet.Und es war trotzdem gelungen, auch wenn das Organisationsteam auf mehr Besucher gehofft hatte. Aber das lag nicht nur am fehlenden Stahlhofen, sondern auch am wechselhaften Wetter.Nicht nur Musik gab es an diesem Tag. Für die Kinder hatte man eine XXL-Rutsche aufgebaut, drei Erzieherinnen des ev. Kindergartens aus Tengern boten eine Kinderbetreuung an und das Deutsche Rote Kreuz sorgte nicht nur für die Sicherheit, sondern malte Kindern auch Wunden auf die Arme. Einmal den Verletzten zu spielen - für die Kinder war das ein großer Spaß.Für die Verköstigung zuständig waren die Feuerwehrleute aus Tengern. Den Bratwürstchen sah man an, dass diese Einsatzkräfte mit Feuer umgehen können.
Mehr Infos unter www.huellhorst-online.de
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